Eugen Rosenstock-Huessy: Der Widersinn der Sinne (1962)
NOTIZ DES ÜBERSETZERS
Am 23. Juni 2015 hielt Bundespräsident Joachim Gauck in Heidelberg eine Rede zum Gedenken an den fünfzigsten Todestag Martin Bubers (8. Februar 1878 in Wien – 13. Juni 1965 in Jerusalem), darin heißt es:
Aus längst vergangenen Zeiten: Welch eine Generation jüdischer Gelehrter ist, wie Buber, um die Wende zum 20. Jahrhundert geboren worden. Die Muttersprache ihres weltverändernden Denkens war deutsch, und doch sind sie von Deutschland vertrieben worden oder vor Verfolgung ins Exil geflohen. Wir denken an Franz Rosenzweig aus Kassel, Gershom Scholem aus Berlin, Hannah Arendt aus Linden bei Hannover, Walter Benjamin aus Berlin, Erich Fromm aus Frankfurt, Ernst Bloch aus Ludwigshafen, Max Horkheimer aus Zuffenhausen, Hans Jonas aus Mönchengladbach, und wer nicht noch alles: Karl Popper, Ernst Fraenkel, darunter manch einer, der, wie Adorno sagte, erst durch Hitler sein Judentum entdeckt hatte.
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Köln, 16. April bis 24. April 2020
Eckart Wilkens
INHALT DER NOTIZ
- Joachim Gaucks Rede zum 50. Todestag Martin Bubers
- Seine Meinung von Martin Bubers Bedeutung
- Rosenstock-Huessys Gedicht NENNKRAFT für Martin Buber
- Sein Gedicht weiteres Gedicht für Martin Buber
- Die Daten zur Begegnung von Rosenstock-Huessy und Buber in Gottfried Hofmanns Chronik
- Drei Briefe Rosenstock-Huessys an Martin Buber
- Lambert Schneider Verlag für Rosenstock-Huessy und Buber
- Die Offenbarung am Dornbusch in Franz Rosenzweigs und Martin Bubers Fassung
- Die Chassidische Geschichte, die Rosenstock-Huessy zitiert
- Martin Bubers Berühmtheit
- Rosenstock-Huessys Leistung, Bubers Hindernis in „Der Widersinn der Sinne“ darzustellen
- Erinnerung an die Wirkung des Stückes „Der Widersinn der Sinne“ bei der ersten Lektüre 1963
- Rosenstock-Huessys Erfahrungsweg ekstatisch, lernend, kämpfend, ehrfürchtig von 1917 bis 1962
- Mein Erfahrungsweg ekstatisch, lernend, kämpfend, ehrfürchtig von 1963 bis 2020
- Warum Martin Bubers Standpunkt DA BIN ICH nicht ausreicht
- Das I Ging Orakel vom 18. April 2020
- Erläuterung zur Gliederung von „Der Widersinn der Sinne“
- Erläuterung der weiteren Gliederungsebenen
- Berührung Martin Buber, Franz Rosenzweig – weitere Erläuterung
- Rosenstock-Huessys mündliche Form schriftlicher Äußerung
- Wo da die Überforderung liegen mag
- Erklärung für die Ausführlichkeit dieser Notiz
- Grußwort Eugen Rosenstock-Huessys an Franz Rosenzweig 25. 12. 1926